Herzlich Willkommen


Der neue Bürgermeisterbrief ist verteilt und kann hier auch online eingesehen werden. Themen sind unter anderem das Ortsentwicklungskonzept, die Baumaßnahmen an unserer Regenbogenschule, die neuen ÖPNV-Busverbindungen sowie eine geplante 750-Jahr Feier für den Ortsteil Stampe.

 

 

 

 

 

Wir planen keine goldenen Wasserhähne 

In unserem Quarnbeker Grün haben wir einen Artikel über den Schulanbau in Strohbrück veröffentlicht. Mit dem Text – wie auch mit allen anderen Beiträgen – möchten wir den Quarnbekerinnen und Quarnbekern die Möglichkeit geben, sich auf einfachem Weg über die Geschehnisse in der Gemeinde zu informieren. 

 

Nun stehen wir laut KN und WIR Fraktion wegen falscher Kosten „in der Kritik“. Angeblich hätten wir über die tatsächlichen Kosten „täuschen“ wollen. Das entspricht schlicht nicht der Wahrheit und würde uns auch keinen Vorteil bringen, laufen doch alle Planungen im öffentlichen Teil des Bauausschusses.

 

Unser Autor Carsten Bock bezog sich in seinem Artikel auf die rund 830.000 €, die in der Kostenaufstellung vom 21. September genannt werden. Ganz genau werden dort 828.356,32 € Euro netto genannt. Als Carsten Bock den Artikel schrieb, war das die aktuelle Zahl. Nun zieht sich der Entstehungsprozess des Quarnbeker Grüns meist über einige Wochen. Zum Druckzeitpunkt war tatsächlich klar, dass in der Abrechnung 100.000 € für den Metallbauer fehlen. „Das hätte ich noch aktualisieren können“, sagt Carsten Bock heute. 

 

Ansonsten stehen wir nach wie vor zu dem Beitrag über den Schulanbau und auch zu dem Projekt an und für sich. Auch wenn uns die Kostensteigerung auf momentan wohl 1,4 Millionen (inklusive Einrichtung des Klassenraumes, der Mensa und Bau der Außenanlagen) nach wie vor nicht glücklich macht und wir weiter nach Einsparmöglichkeiten suchen, ist uns eine solide, qualitativ ordentliche Ausführung wichtig: Schule und Gemeinde werden mit den Gebäuden noch lange leben müssen. 

 

Quarnbeker Grün

Das neue Quarnbeker Grün ist online. Themen sind der Schulanbau, der Öffentliche Nahverkehr, die Gemeindefinanzen, der Bücherschrank, die Radwege und die Windenergie.

 

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Läuft - Der Löschteich

Läuft !!!

Was lange währt, wird endlich gut. Dieser Spruch gilt immer wieder auch für kommunale Projekte. Eines dieser lange laufenden Projekte, das jetzt „endlich gut“ geworden ist, ist unser Löschteich am Reimershofer Weg.

Dieser Teich machte uns seit Jahren Sorgen, da er praktisch jeden Sommer durch Versickern, Verdunstung und die am Rand stehenden Büsche so viel Wasser verlor, daß wir ihn ein bis zwei Mal pro Jahr „für teuer Geld“ auffüllen lassen mußten. Der Ersatz des Teiches durch einen großen Tank oder eine direkte Leitung vom NOK kam und kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.

2016 hatte dann Frank Stefan im Wege-Ausschuss die Idee, den Teich mit Hilfe einer solar betriebenen Pumpe den Sommer über beständig nachzufüllen. Nicht „im dicken Strahl“, sondern immer langsam, aber beständig.

2018 haben wir dann begonnen, das Projekt über die diversen Genehmigungs-Hürden zu tragen. Der Teich mußte in der Folge dann auch noch ausgebaggert und abgedichtet werden, er erhielt einen normgerechten Zaun und es wurde ein Brunnen gebohrt, der auf etwa 25 Meter ausreichend Wasser zum Betrieb der Pumpe zur Verfügung stellt.

 

Jetzt, im Sommer 2020, haben wir schlußendlich die Pumpe und das Solarpanel installiert, alle Leitungen verlegt und den Brunnen in Betrieb genommen. Seit knapp drei Wochen „gewinnt“ der Löschteich an Wasser, ein paar Zentimeter pro Tag, je nach Sonnenschein und Verdunstung.

Damit hat nach rund 4 Jahren eines der lang währenden Projekte ein gutes Ende gefunden.

Ein Projekt, das durchaus auch über unsere Gemeinde-Grenzen hinweg Vorbild sein kann für ähnlich problematische Lagen, in denen die Löschwasser-Versorgung sichergestellt werden muß.

Finanzen und Ressourcen sparend, umweltfreundlich, nachhaltig und GRÜN !!!

Der Schulausbau geht voran

In den letzten Wochen fiel es auf … und wird mit Schulbeginn noch viel augenfälliger werden: Der Schul-Ausbau geht voran.

Die Vor-Arbeiten für das neue Klassenzimmer vor dem Schul-Eingang sind so gut wie abgeschlossen. Der Untergrund ist jetzt stabil verfüllt und es mussten etliche Ver- und Entsorgungsleitungen aus dem Baufeld verlegt bzw. umgeleitet werden.

Man macht sich nicht unbedingt Gedanken, wie viele Leitungen für Strom, Gas, Abwasser und Telekommunikation im Boden liegen, an die man, wenn ein neues Gebäude dann einmal steht, auch gerne noch herankommen möchte und muss.

Die für das neue Klassenzimmer nötigen Versorgungs-Anschlüsse sind inzwischen auch in der Erde, so dass mit Schulbeginn die nächsten Schritte erfolgen können. Die Aufträge für die Erstellung des Fundamentes und der damit zusammenhängenden Arbeiten sind vergeben, in der nächsten Zeit wird also wesentlich sichtbarer „etwas wachsen“.

Wenn alles nach Plan läuft, soll der neue Klassenraum Ende diesen Jahres bezugsfertig sein. Die Mensa auf der Rückseite der Schule hängt wie geplant ein paar Monate hinterher, die Vorarbeiten dort dürften sich allerdings nicht so lange hinziehen wie jetzt beim Klassenraum. Erstens sind dort wesentlich weniger Leitungen im Weg und zweitens sind die Genehmigungs-Schritte, die bei einem solchen Bau auch immer Zeit „fressen“ jetzt im Rahmen des neuen Klassenraumes größtenteils schon gelaufen.

Die zu beengten Verhältnisse bei dem gut nachgefragten Mittagsangebot haben damit endlich ein Ende. Und genauso wichtig: Der lange gewünschte große Klassenraum, der zeitgemäße Unterrichtsformen fördert, wird unseren Schüler*innen (und ihren Lehrer*innen) zugutekommen. 

Die konstruktive Kooperation aller Beteiligten und die Koordination durch den BauAusschuß unter Vorsitz von Dr. Tschach und unseren Bürgermeister Klaus Langer trägt entscheidend zum guten Gelingen des Projektes bei.

 

Freuen wir uns also über demnächst wesentlich sichtbarere Bau-Fortschritte und auf mehr Platz in der Schule zu Beginn des Jahres 2021.

 

 

Spielplätze desinfizieren? 

Corona verlangt von Politik und Verwaltung schwierige Entscheidungen. Fast scheint es einfacher, die weitreichenden Einschränkungen zu Beginn der Pandemie durchzusetzen als die derzeitigen Lockerungen. 

Am 7. Mai „traf“ sich die Landesvorsitzende der schleswig-holsteinischen Grünen Ann-Kathrin Tranziska mit grünen Lokalpolitiker*innen zu einer Videokonferenz, um sich über die derzeitigen Herausforderungen im Schul- und KiTa-Bereich auszutauschen. Kontaktbeschränkungen und sinnvoller Ansteckungsschutz lässt sich nicht ohne weiteres mit notwendigen Öffnungen zusammen bringen. 

Bei der Wiederaufnahme des Schulunterrichts sollen Kinder in der Notbetreuung von denen im langsam startenden Normalunterricht getrennt werden. Was aus Pandemieeingrenzung sinnvoll ist stellt die Eltern vor schwierige Entscheidungen: Geben wir unser Kind die ganze Woche in die gesicherte Notbetreuung oder in die „normale“ Klasse mit den ersehnten Freund*innen, dann aber häufig nur für vereinzelte Tage oder wenige Stunden? Insbesondere wenn beide Eltern arbeiten (müssen) eine schwierige Entscheidung. 

Wie schnell kann und soll die Gruppengröße in den Kindergärten anwachsen? Zur Verlangsamung der Coronaausbreitung möglichst langsam, um den für viele Kinder (und deren Eltern) notwendigen Austausch und Weiterentwicklung im KiTa-Alltag zu fördern möglichst schnell. Sind überhaupt genug belastbare Erzieher*innen einsatzbereit und genügen die Kitaräume den Anforderungen des Infektionsschutzes? 

Aktuell wird in Quarnbek die Öffnung der Spielplätze diskutiert. Die erfolgte Freigabe der Landesregierung war mit dem Hinweis auf den Infektionsschutz verbunden. Da es keine spezielle Regelungen für Spielplätze gibt, wird dabei häufig der allgemeine Infektionsschutz z.B. für Einzelhandel oder Restaurants als Grundlage genommen. In der Videokonferenz der Landesvorsitzenden mit kommunalen Vertreter*innen berichtete eine Teilnehmerin von zweimal täglichen Desinfektionen der Geräte auf dem Spielplatz. Das rief in der Konferenzrunde Erstaunen hervor: Zum einen darf bezweifelt werden, dass eine Desinfektion von Spielgeräten mit vertretbarem Aufwand überhaupt möglich ist. Zum anderen ist die Dauer der klinischen Reinheit sicher nur kurzfristig, insbesondere wenn der Spielplatz bespielt wird. Ganz abgesehen von dem personellen und finanziellen Aufwand. 

Es bleibt zu hoffen, dass entsprechende Nachfragen zu kurzfristigen Anpassungen der Vorgaben führen werden. Damit auch in Quarnbek die Spielplätze möglichst schnell wieder für die Kinder in unserer Gemeinde (und deren Eltern) geöffnet werden können. 

Die Grünen arbeiten daran. 

Carsten Bock