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Läuft - Der Löschteich

Läuft !!!

Was lange währt, wird endlich gut. Dieser Spruch gilt immer wieder auch für kommunale Projekte. Eines dieser lange laufenden Projekte, das jetzt „endlich gut“ geworden ist, ist unser Löschteich am Reimershofer Weg.

Dieser Teich machte uns seit Jahren Sorgen, da er praktisch jeden Sommer durch Versickern, Verdunstung und die am Rand stehenden Büsche so viel Wasser verlor, daß wir ihn ein bis zwei Mal pro Jahr „für teuer Geld“ auffüllen lassen mußten. Der Ersatz des Teiches durch einen großen Tank oder eine direkte Leitung vom NOK kam und kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.

2016 hatte dann Frank Stefan im Wege-Ausschuss die Idee, den Teich mit Hilfe einer solar betriebenen Pumpe den Sommer über beständig nachzufüllen. Nicht „im dicken Strahl“, sondern immer langsam, aber beständig.

2018 haben wir dann begonnen, das Projekt über die diversen Genehmigungs-Hürden zu tragen. Der Teich mußte in der Folge dann auch noch ausgebaggert und abgedichtet werden, er erhielt einen normgerechten Zaun und es wurde ein Brunnen gebohrt, der auf etwa 25 Meter ausreichend Wasser zum Betrieb der Pumpe zur Verfügung stellt.

 

Jetzt, im Sommer 2020, haben wir schlußendlich die Pumpe und das Solarpanel installiert, alle Leitungen verlegt und den Brunnen in Betrieb genommen. Seit knapp drei Wochen „gewinnt“ der Löschteich an Wasser, ein paar Zentimeter pro Tag, je nach Sonnenschein und Verdunstung.

Damit hat nach rund 4 Jahren eines der lang währenden Projekte ein gutes Ende gefunden.

Ein Projekt, das durchaus auch über unsere Gemeinde-Grenzen hinweg Vorbild sein kann für ähnlich problematische Lagen, in denen die Löschwasser-Versorgung sichergestellt werden muß.

Finanzen und Ressourcen sparend, umweltfreundlich, nachhaltig und GRÜN !!!

Der Schulausbau geht voran

In den letzten Wochen fiel es auf … und wird mit Schulbeginn noch viel augenfälliger werden: Der Schul-Ausbau geht voran.

Die Vor-Arbeiten für das neue Klassenzimmer vor dem Schul-Eingang sind so gut wie abgeschlossen. Der Untergrund ist jetzt stabil verfüllt und es mussten etliche Ver- und Entsorgungsleitungen aus dem Baufeld verlegt bzw. umgeleitet werden.

Man macht sich nicht unbedingt Gedanken, wie viele Leitungen für Strom, Gas, Abwasser und Telekommunikation im Boden liegen, an die man, wenn ein neues Gebäude dann einmal steht, auch gerne noch herankommen möchte und muss.

Die für das neue Klassenzimmer nötigen Versorgungs-Anschlüsse sind inzwischen auch in der Erde, so dass mit Schulbeginn die nächsten Schritte erfolgen können. Die Aufträge für die Erstellung des Fundamentes und der damit zusammenhängenden Arbeiten sind vergeben, in der nächsten Zeit wird also wesentlich sichtbarer „etwas wachsen“.

Wenn alles nach Plan läuft, soll der neue Klassenraum Ende diesen Jahres bezugsfertig sein. Die Mensa auf der Rückseite der Schule hängt wie geplant ein paar Monate hinterher, die Vorarbeiten dort dürften sich allerdings nicht so lange hinziehen wie jetzt beim Klassenraum. Erstens sind dort wesentlich weniger Leitungen im Weg und zweitens sind die Genehmigungs-Schritte, die bei einem solchen Bau auch immer Zeit „fressen“ jetzt im Rahmen des neuen Klassenraumes größtenteils schon gelaufen.

Die zu beengten Verhältnisse bei dem gut nachgefragten Mittagsangebot haben damit endlich ein Ende. Und genauso wichtig: Der lange gewünschte große Klassenraum, der zeitgemäße Unterrichtsformen fördert, wird unseren Schüler*innen (und ihren Lehrer*innen) zugutekommen. 

Die konstruktive Kooperation aller Beteiligten und die Koordination durch den BauAusschuß unter Vorsitz von Dr. Tschach und unseren Bürgermeister Klaus Langer trägt entscheidend zum guten Gelingen des Projektes bei.

 

Freuen wir uns also über demnächst wesentlich sichtbarere Bau-Fortschritte und auf mehr Platz in der Schule zu Beginn des Jahres 2021.

 

 

Spielplätze desinfizieren? 

Corona verlangt von Politik und Verwaltung schwierige Entscheidungen. Fast scheint es einfacher, die weitreichenden Einschränkungen zu Beginn der Pandemie durchzusetzen als die derzeitigen Lockerungen. 

Am 7. Mai „traf“ sich die Landesvorsitzende der schleswig-holsteinischen Grünen Ann-Kathrin Tranziska mit grünen Lokalpolitiker*innen zu einer Videokonferenz, um sich über die derzeitigen Herausforderungen im Schul- und KiTa-Bereich auszutauschen. Kontaktbeschränkungen und sinnvoller Ansteckungsschutz lässt sich nicht ohne weiteres mit notwendigen Öffnungen zusammen bringen. 

Bei der Wiederaufnahme des Schulunterrichts sollen Kinder in der Notbetreuung von denen im langsam startenden Normalunterricht getrennt werden. Was aus Pandemieeingrenzung sinnvoll ist stellt die Eltern vor schwierige Entscheidungen: Geben wir unser Kind die ganze Woche in die gesicherte Notbetreuung oder in die „normale“ Klasse mit den ersehnten Freund*innen, dann aber häufig nur für vereinzelte Tage oder wenige Stunden? Insbesondere wenn beide Eltern arbeiten (müssen) eine schwierige Entscheidung. 

Wie schnell kann und soll die Gruppengröße in den Kindergärten anwachsen? Zur Verlangsamung der Coronaausbreitung möglichst langsam, um den für viele Kinder (und deren Eltern) notwendigen Austausch und Weiterentwicklung im KiTa-Alltag zu fördern möglichst schnell. Sind überhaupt genug belastbare Erzieher*innen einsatzbereit und genügen die Kitaräume den Anforderungen des Infektionsschutzes? 

Aktuell wird in Quarnbek die Öffnung der Spielplätze diskutiert. Die erfolgte Freigabe der Landesregierung war mit dem Hinweis auf den Infektionsschutz verbunden. Da es keine spezielle Regelungen für Spielplätze gibt, wird dabei häufig der allgemeine Infektionsschutz z.B. für Einzelhandel oder Restaurants als Grundlage genommen. In der Videokonferenz der Landesvorsitzenden mit kommunalen Vertreter*innen berichtete eine Teilnehmerin von zweimal täglichen Desinfektionen der Geräte auf dem Spielplatz. Das rief in der Konferenzrunde Erstaunen hervor: Zum einen darf bezweifelt werden, dass eine Desinfektion von Spielgeräten mit vertretbarem Aufwand überhaupt möglich ist. Zum anderen ist die Dauer der klinischen Reinheit sicher nur kurzfristig, insbesondere wenn der Spielplatz bespielt wird. Ganz abgesehen von dem personellen und finanziellen Aufwand. 

Es bleibt zu hoffen, dass entsprechende Nachfragen zu kurzfristigen Anpassungen der Vorgaben führen werden. Damit auch in Quarnbek die Spielplätze möglichst schnell wieder für die Kinder in unserer Gemeinde (und deren Eltern) geöffnet werden können. 

Die Grünen arbeiten daran. 

Carsten Bock 

Der Anfang ist gemacht ...

Am 11. März fand in der Sporthalle in Strohbrück die Auftaktveranstaltung des Prozesses zur Ortsentwicklung statt. Es ist der erste Schritt in Richtung des gemeinsamen Vorhabens unsere Gemeinde fit zu machen für die nächsten wahrscheinlich wechselvollen Jahre. 

Es ist schlicht der Lauf des Lebens, der uns in Bewegung bringt … Es sind die jungen Familien, die unsere Kita, die Grundschule beschäftigen, die berufstätigen Eltern brauchen dazu auch die betreute Grundschule. Die Jugendlichen brauchen eine Mannschaft, den Verein, die Plätze und die Halle. Die Erwachsenen wollen fit bleiben mit Tennis und Gymnastik. Das Bedürfnis zur Bewegung in der Landschaft braucht eine erholsame Umgebung. Und so können wir fortfahren mit den verschiedenen Bedürfnissen und den Ansprüchen an die von uns allen organisierte und verantwortete Gemeinde. Jede Generation hat eigene Bedürfnisse, die möglichst vor Ort angeboten werden sollten. Und der Lauf des Lebens bringt es mit sich: aktuell brauchen wir in der Gemeinde ein „Update“.  

 

 

Die Erinnerung braucht die Geschichte. 

Die Zukunft braucht: Ideen. 

Ideen brauchen: Zupacken. 

Zupacken braucht: helfende Hände.

 

Das gelingt am ehesten, wenn sich viele von uns einbringen mit ihrem Wissen und ihren Kräften. 

Wir wollen uns ein gutes Leben erhalten in der Gemeinde.  

 

 

Nächster Treff in der Sporthalle: 25. April (wenn Corona es zulässt).

 

Die Besonderheit des Zusammenlebens im ländlichen Raum - in einem Dorf – ist geprägt von der besseren Überschaubarkeit des näheren Wohnumfeldes – die häufig größeren Grundstücke bieten eine größere Zufriedenheit, wenn es um die Eigenständigkeit des Lebens mit der Familie und den Kontakten zu den Nachbarn geht. Die Begegnungen ergeben sich oft aus alltäglichen Situationen und gestalten sich zumeist deutlich ungezwungener als im städtischen Umfeld. In der ländlichen Gemeinde wird häufiger nachbarschaftliche Hilfe gegeben und in Anspruch genommen als in der Stadt. Die gemeinsame Mitgliedschaft in der Wassergemeinschaft an einem Brunnen, die gemein-samen Feiern, die Kinder kennen sich von der nahen Schule her – die Eltern begegnen sich auch am Elternabend und sind beim Vogelschießen dabei. Das schafft einerseits Nähe und lässt doch auch notwendigen Abstand zu – wir laufen uns nicht gegenseitig die Türen ein … So gibt es viele Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen und das alles fördert die Achtung für einander. 

Manche Begebenheit im Dorfe, die Anlass geben zur Beteiligung – sei es das Vogelschießen oder ein Sommerfest oder der arg geschundene Fahrradweg zwischen den Orten, die Aufstellung von Spielgeräten im Ort, Sparmaßnahmen bei der Straßenbeleuchtung oder die Not der Feuerwehr wegen der fehlenden Aktiven – sind Anlass genug, mitzudenken … 

 

Das, was mir selbst hilft, ist mir auch wichtig. 

Bin ich selbst betroffen, bin ich bereit, mitzumachen.

Gelegenheiten mitzumachen, gibt es zu Hauf. 

                                                                                                                                    Joachim Gehl

 

Pfannkuchenessen fällt aus

Wegen des Coronavirus lassen auch wir unser Pfannkuchenessen ausfallen.

Wir wünschen allen Gesundheit und viel Kraft.