Herzlich Willkommen


Windkraft-Diskussion in der Gemeinde

Im März sind einige Bürger*innen unserer Gemeinde aktiv geworden, um Einfluss auf die gemeindlichen Entscheidungen zur Nutzung des Vorranggebietes Windenergienutzung zu nehmen.

 

Als Grüne stehen wir dem politischen Engagement von Bürger*innen sehr offen gegenüber: Wir freuen uns über jede*n, der sich konstruktiv in die Gemeinde einbringt. Wie schon in der Sitzung der Gemeindevertretung im März deutlich wurde, ist es das Verdienst der Initiative, dass jetzt ein großer Teil unserer Bevölkerung über das Vorranggebiet Windenergienutzung in unserer Gemeinde nachdenkt.

Die „Informationsschreiben“ von Quarnbeker Wind werfen bei uns aber in mehrfacher Hinsicht Fragen auf.

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Der neue Bürgermeisterbrief

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 aus meteorologischer Sicht, und da sind wir uns sicherlich einig, hätte das vergangene Osterfest wohl besser zum Weihnachtsfest gepasst. Aber, so ist der April in unseren Breiten.

Möglicherweise wundern Sie sich, heute einen Bürgerbrief in Ihrem Briefkasten zu finden, obwohl der letzte Brief erst vor zwei Monaten bei Ihnen im Briefkasten lag. Und Nein, den Bürgermeister hat nicht die Schreibwut erfasst…, 

dieser Brief hat einen wichtigen Grund.

Über die Osterfeiertage hatten Sie Besuch von Helfern einer von Herrn Kruse aus Stampe initiierten Meinungsabfrage  überreicht bekommen, bzw. es lag ein Flyer in Ihrem Briefkasten. Thema: Drei weitere Windenergieanlagen (WEA)  im Ortsteil Quarnbek.

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Informationsdefizite?!

Die seit 2018 wieder in der Gemeindevertretung präsente Fraktion der WIR beschwert sich seit Ostern öffentlich über die "Desinformation der Bürger", der jetzt "dankenswerter Weise" von "unseren Gemeindemitgliedern Annelie Langer und Jörg Kruse" ...  "Einhalt geboten werde". Und moniert, "In unserer Gemeinde liefe in Sachen Erweiterung des Windparks - vorsichtig formuliert - so ziemlich alles aus dem Ruder."

 

Kann es sein, daß da jemand in den letzen Jahren in der Kommunalpolitik nicht so richtig aufgepasst hat? Da scheint ja ein größeres Informationsdefizit zu bestehen. 

 

Erstens plant oder baut die Gemeinde Quarnbek nicht eine neue Windkraftanlage. Die Landeigentümer der vom Land Schleswig-Holstein festgelegten Vorrangfläche nördlich der K3 sind die "Veranstalter".

Sie haben sich, was ihr gutes Recht ist, einen Projektpartner (die Firma Denker & Wulf) gesucht und möchten jetzt mit der Planung von Windkraftanlagen beginnen.

 

Zweitens hat die Gemeinde im Jahr 2017, also in Zeiten der von WIR und CDU produzierten "Grünen Alleinregierung", diverse Einsprüche in Punkto Anlagenhöhen, Natur- und Denkmalschutz erhoben. Das kann man als informationsbedürftige Fraktion (und auch als interessierte Bürgerin oder Bürger) nachlesen. Wir haben es hier aus den Datenquellen des Landes, hoffentlich klar strukturiert, zusammengestellt.

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Zusammenfassung_Landesplanung_Windkraft2
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Windkraft in Quarnbek, Teil 2

Stürmische Zeiten im März 2021. Es war vorhersehbar und nun ist es soweit: Eine Gemeinschaft aus Grundeigentümer und Windparkentwicklern sind als Vorhabenträger an die Gemeinde herangetreten und haben die Absicht bekundet, auf der vom Land ausgewiesenen Vorrangfläche für die Windenergienutzung nördlich der K3 neue Windkraftanlagen zu bauen.

Diese Planungen verursachen, wie es zu erwarten war, Widerspruch bei einigen Bürger/Innen insbesondere aus Stampe-Süd. Das ist insofern verständlich, da der Blick aus dem Süden von Stampe jetzt schon auf die bestehenden Anlagen fällt und die neuen Anlagen noch ein Stück näher an Stampe heranrücken.

Die Unterschriften-Initiative, die in der nächsten Woche bis zur Sitzung der Gemeindevertretung am 25.03.2021 ein „Meinungsbild“ für die Gemeindevertreter ergeben soll, geht allerdings von falschen Voraussetzungen aus.

 

Bei den jetzt anstehenden Entscheidungen in der Gemeindevertretung geht es nicht darum, ob man/frau für oder gegen neue Windenergie-Anlagen ist.

Die Landesplanung hat die Fläche nördlich der K3 definitiv und endgültig als Vorrangfläche für die Windenergienutzung festgestellt, dort dürfen also Windenergieanlagen gebaut werden, ob es der Gemeinde und den Bürgern gefällt oder nicht.

 

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Der neue Bürgermeisterbrief ist online

Der neue Bürgermeisterbrief ist verteilt und kann hier auch online eingesehen werden. Themen sind unter anderem das Ortsentwicklungskonzept, die Baumaßnahmen an unserer Regenbogenschule, die neuen ÖPNV-Busverbindungen sowie eine geplante 750-Jahr Feier für den Ortsteil Stampe.